Herren
TSV Pfersee – TSV Haunstetten II 1:0
Reserven 0:1
Die Gäste waren mit Aufstiegs-Ambitionen angereist und schließlich mit 0 Punkten abgereist.
Vor dem Spiel hatten die Haunstetter noch den zur Kreisklassen-Relegation
berechtigenden Tabellenplatz 2 inne, nach der Niederlage mussten sie den
siegreichen KSV Trenk aber passieren lassen. Der TSV Pfersee sicherte sich mit
dem Sieg dagegen bereits 3 Spiele vor Saisonende den vierten Rang vor dem
Verfolgerfeld.
Das Spiel selbst war über weite Strecken der ersten Halbzeit recht ausgeglichen
und so stand es zur Pause 0:0. Dabei hatte Daniel Zeeb noch eine der besten
Möglichkeiten zum Führungstreffer für den TSV, aber sein Schuss wurde
abgeblockt.
Direkt nach Wiederanpfiff tauchte der eingewechselte Torjäger Manuel Widler
dann frei vor dem Tor auf, scheiterte aber am Torhüter der Gäste.
Einige Minuten später war es erneut Manuel Widler, der schon allein auf dem Weg
zum Tor war, dann aber den Ball nicht unter Kontrolle halten konnte und ihn
wieder verlor.
Danach folgte eine stärkere Phase der Gäste aus Haunstetten, die sich nun
einige Chancen erspielten. In dieser Phase zollte man beim TSV mittlerweile
auch läuferisch Tribut an das heiße Wetter und kam ein ums andere Mal zu spät.
So musste Torhüter Peter Reindl einige Rettungsaktionen hervorbringen, um den
TSV im Spiel zu halten.
Darunter eine der kuriosesten Szenen der jüngsten Fußballgeschichte, bei der
der Ball einfach nicht ins TSV Tor zu wollen schien. Einige geblockte
Schussversuche aus kürzester Distanz, gepaart mit einem Abwehrversuch Marcel
Schmidts an die eigene Latte und einer Rettungsaktion Peter Reindls auf der
Linie und ebenfalls an die Latte und das alles in einer Aktion innerhalb von 10
Sekunden machten die Kuriosität perfekt. Aber es blieb beim 0:0. Eine weitere
Möglichkeit der Gäste parierte Reindl wiederum mit einer tollen Parade und
verletzte sich dabei leicht an der Schulter – er konnte aber weiterspielen.
So langsam verebte die Sturmperiode der Gäste dann aber wieder und Daniel Zeeb
war nach einem weiten hohen Ball auf einmal auf und davon. Sein Lupfer über den
herausgeeilten Torhüter verfehlte das Tor aber ganz knapp und so blieb es
zunächst beim 0:0, ehe Marco Staudenmaier in einer ähnlichen Situation bereits
auf und davon schien, den hinterhereilenden Gegner dann aber nochmal kreuzte
und aus rund 20 Metern den Ball ins lange Eck versenkte – das 1:0 und damit die
Entscheidung.
Die Gäste konnten daraufhin trotz ausgiebiger Nachspielzeit nicht mehr
gefährlich vor dem TSV-Tor agieren und mussten sich am Ende geschlagen geben.
Unter dem Strich war es natürlich am Ende ein etwas glücklicher Sieg, aufgrund
der 3-4 Hunderprozentigen Torchancen aber auch nicht ganz unverdient.
Reserven:
Trotz vieler guter Möglichkeiten, die alle ungenutzt blieben und einem
Spielverlauf, der mindestens ausgeglichen war, sollte es am Ende nicht zum
Punktgewinn gegen den Tabellenführer reichen. Letztlich war es eine eher
unglückliche Abwehraktion des TSV-Keepers, die den Gästen den 1:0-Siegtreffer
bescherte. Wie so oft in dieser Saison hätte es aber dennoch leicht zum Sieg
gereicht, wenn die eigenen Torchancen einfach halbwegs konsequent genutzt
worden wären.
