FC Alba Augsburg – TSV Pfersee II 2:3

Zweite Mannschaft macht den Aufstieg in die A-Klasse klar und wird zudem vorzeitig Meister der B-Klasse Augsburg Südost – Glückwunsch, Jungs !!!

 

Hier der Spielbericht vom Meistertrainer höchstpersönlich, Dominik Stredak:
Quelle:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1894493680839734&id=100008373613698

 
Halo I Bims 1 Meister!!! Nie mehr 11. Liga!!!

Der TSV Pfersee II gewinnt das Spitzenspiel gegen Alba mit 3:2 uns sichert sich somit den ersten Meistertitel in deren Historie.

In einem sehr ordentlichen und teilweise sehr emotionalen Spiel behielten die Männer um Trainer Carlos Skipper und Serhat De am Ende einen kühlen Kopf.

Vor dem Spiel war klar, Alba muss hier gewinnen um noch Meister werden zu können.
Und bereits nach 7. Min ging die Heimmannschaft durch ein Kopfballtor in Führung.
Vorausgegangen war ein leichter Ballverlust ca. 30 Meter vor dem Tor.
Die Flanke fand einen Abnehmer, der keine Große Mühe hatte den Ball über unseren Torhüter Julius Hüttemann hinweg zu buxieren.

Ein seltenes Gefühl für die Gegner des TSV II, denn normalerweise steht die Abwehr um Harun Yüksel, Idris Bulgurcu und Kai Dunstheimer wie ein Bollwerk.

Sie stellten mit, bis dato, 12 Gegentoren in 18 Spielen die beste Abwehr der Liga.

Die knapp 200 Heimfans waren vollkommen aus dem Häuschen und machten einen Hexenkessel aus der sonst so ruhigen idyllischen Gegend rund um den Lech.

Pfersee ließ sich davon aber nicht großartig beeindrucken und erarbeitete sich langsam die Chancen.

Die zwei Mittelfeldmotoren Raffael Mader und „Horny“ Cornelius Mauz trieben das Team immer wieder nach vorne und gewannen über 80% Ihrer Zweikämpfe, bei einer Passquote von 89%. Der Ball lief gut bist ins letzte Drittel der gegnerischen Hälfte, dort fand man allerdings nicht immer die richtige Lösung.

Nach knapp 15 min. war es dann Jonathan Bommas der außen durch brach, quer in die Mitte legte, wo Fırat Erdem nur noch einschieben musste, den Ball allerdings nicht richtig traf.

Dann kam die Sternstunde des „Guten Sannwalds“. (anm. d. Red. Benedikt Sannwald ist der „Schlechte Sannwald)

Nach einer butterweichen Traum-Bananenflanke mit Unterschnitt von Marco Staudenmaier war es Max Sannwald, der den Ball volley aus 15 Meter im Tor unterbrachte.

Die Emotionen kochten über, die Spieler und Fans feierten nicht nur den sehenswerten sondern auch sehr wichtigen und schnellen Ausgleichstreffer.

Der berühmtberüchtige Dosenöffner für die Pfersianer.

Das Spiel nahm nun richtig Fahrt auf und beide Mannschaften kamen immer wieder gefährlich nah vor das Tor, jedoch kamen dabei keine allzu gefährlichen Abschlüsse heraus.

Bis zur 31. Min. als sich „der von Gott persönlich geschaffene“ ( anm. d. Red. wie Marco Staudenmaier sich selbst bezeichnet) ein Herz fasste und mit einem Solo von der Mittellinie startete.

Erst ging er an zwei Spielern vorbei, bevor er vom dritten einen fießen Tritt bekam. Die Möglichkeit einer gute Freistoßposition ließ der Sprinter aber verstreichen und tanzte stattdessen den vierten Spieler aus.
Frei vor dem Tor stehend ließ M.S. 10 dem Torwart keine Chance und versenkte das Ding zum 2:1.

Die Hände an die Ohren angelegt, in Richtung Heimfans blickend ließ Staudenmaier die Heimfans verstummen.

Durch das gute Offensivpressing gezwungen, operierte Alba immer wieder mit langen Bällen und kam durch ein ungeschicktes Foulspiel zu einer guten Freistoßposition. Ein Freistoß von der Außenlinie auf 16er Höhe, ist Richtung zweiter Pfosten unterwegs wo der Spieler nur noch einnicken musste.

Ein kollektives Versagen von Torhüter Julius Hüttemann und seinen Vorderleuten, die die Führung somit leichtfertig aus der Hand gaben.

Das sonst für die B Klasse relativ faire Spiel wurde dann von einer schlimmen Verletzung des Gegners überschattet.

Bei einem unglücklichen Zusammenprall / Pressschlag zweier Spieler verletzte sich der der Alba Spieler schwer und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden.
Von dieser Seite aus schon mal gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Für die Jungs der zweiten Garde war es in der Halbzeit wichtig die Verletzung auszublenden um nicht die nötige Aggression und Konzentration missen zu lassen, denn für Coach Skipper war klar das der Gegner nochmal alles nach vorne werfen wird um den nötigen Sieg einzufahren.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab Serhat De sein lang ersehntes Comeback und die Anhänger des TSV empfingen ihn mit Standing Ovations, jedoch gab es auch keine Sitzplätze.

Direkt nach dem Anpiff legten die Hausherren los wie die Feuerwehr.

Immer wieder setzten sie die Pfersianer mit langen Bällen unter Druck und kamen zu der ein oder anderen Abschlusssituation.

Wirklich gefährliche Aktionen gab es nicht aber die Gefahr einer falschen Abseitsentscheidung oder eines abgefälschten Balls bestand natürlich. Pfersee versuchte seinerseits immer wieder gefährliche Nadelstiche zu setzen aber die lange Verletzungspause merkte man dem Team an. Goldjunge Jonathan Bommas (20), in den letzten Wochen einer DER überragenden Akteure im Team, nahm das ganze wohl sehr mit und konnte die eig. angeborene Torgefahr heute nicht ausstrahlen.

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie hitziger, die Fans unruhiger und Alba vestrickte sich immer wieder in intensive Schiedsrichterdiskussionen.

In der 83. Minute dann die Erlösung für den TSV.

Raffael Mader nahm Fahrt auf, vor dem 16er ließ er seinen Gegenspieler mit einem fünfachen Übersteiger stehen und bewieß einmal mehr seine Klasse beim Abschluss. Statt den Ball mit 150 Sachen in den Winkel zu wixxen, guggte er den Torwart aus und legte den Ball patziert ins linke untere Eck. Zurecht lies dieser sich nach seinem Hubschrauber Jubel von den mitgereisten Fans und Mitspielern feiern.

Der Führungstreffer war zugleich der K.O für Alba, denn diese mussten jetzt noch 5 Tore schießen um das Hinspielergebniss zu egalisieren.

Als endlich der Schlusspfiff ertönte war die Freude grenzenlos.

Zum ersten mal in der Geschichte des TSV II gelang diesen, der mehr als verdiente Aufstieg in die A Klasse.

Ein kleiner Schritt für viele objektive Zuschauer aber ein großer Schritt für die Jungs, die sich in dieser Saison von Spiel zu Spiel steigerten und vor allem durch Ihren großen Teamgeist in die Geschichtsbücher der langen TSV Vergangenheit eintrugen.

Aus Respekt dem verletzten Spieler gegenüber wurde aber nicht allzu lange im auswärtigen Stadion gefeiert und man sparte sich die Energie für die große Sause am heimischen Hettenbach.

Unbestätigen Zeugenaussagen zufolge, war es eine Berauschende Nacht Spieler und Verantwortliche.

Für Sie vor Ort Thorben Hoffmann von SSNHD

p.s. Lesen Sie in der morgigen bzw. übermorgigen Ausgabe Interviews von Spielern, Trainern und Fans.